{"id":1,"date":"2018-11-05T12:32:25","date_gmt":"2018-11-05T11:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/?p=1"},"modified":"2020-09-30T10:52:28","modified_gmt":"2020-09-30T08:52:28","slug":"hallo-welt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/hallo-welt\/","title":{"rendered":"Fraunhofer-Leitprojekt MED\u00b2ICIN"},"content":{"rendered":"<h4>Digitales Patientenmodell als Grundlage f\u00fcr personalisierte und kostenoptimierte Behandlung<\/h4>\n<p><em>Per Klick zur richtigen Pr\u00e4vention, Diagnose und Therapie: Das ist die Vision des Leitprojekts \u201eMED\u00b2ICIN\u201c. Digitale Zwillinge sind in vielen Branchen g\u00e4ngige Praxis. Die Entwicklung eines digitalen Patientenmodells hat disruptives Potenzial f\u00fcr die Gesundheitsbranche. Denn je gezielter und wirksamer Pr\u00e4vention, Diagnose und Therapie sind, desto besser und kosteng\u00fcnstiger wird die Behandlung.<\/em><\/p>\n<p>Dediziertes Ziel von MED\u00b2ICIN ist die Schaffung eines holistischen digitalen Patientenmodells durch Fusionierung bisher (zeitlich und \u00f6rtlich) verteilt und teils unstrukturiert vorliegender hochdimensionaler Gesundheits- und Krankheitsdaten von Individuen zu einem digitalen Abbild. Dieses bietet sowohl enorme Verbes\u00adserungspotenziale f\u00fcr die Behandlung von Einzelpersonen als auch einen intelligenteren Einsatz von Gesundheitsausgaben im Kontext der gesamten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Eine wirksame Begrenzung der Gesundheitsausgaben, vielmehr ein intelligenterer Einsatz der zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel erfordert insbesondere technologiegetriebene Innovationen f\u00fcr eine effektivere Pr\u00e4vention, Diagnostik, Therapie und Versorgung. Es gibt erste Ans\u00e4tze, die \u201ehumanen Daten\u201c der Medizin zum Wohle des Patienten einzusetzen und dem Erkenntnisgewinn in der Forschung, einer Effektivit\u00e4tssteigerung in der Versorgung und einer Kommerzialisierung zuzuf\u00fchren. Mit diesem Leitprojekt kann Fraunhofer eine international sichtbare Vorreiterrolle einnehmen, und es entsteht ein Alleinstellungsmerkmal, das \u00fcber existierende, in Teilbereichen verwandte Ans\u00e4tze, wie die elektronische Patientenakte oder IBM Watson deutlich hinausgeht. Durch eine bisher in dieser Form noch nicht betrachtete geschweige denn realisierte, da\u00adtenschutzkonforme Zusammenf\u00fchrung Individuen-bezogener Gesundheits- und Krankheitsdaten und deren intelligente Analyse entsteht eine neuartige L\u00f6sung, die neben direkten Anwendern (\u00c4rzten, Krankenh\u00e4usern, Patienten, Forschungsinstitutionen) eine Reihe von m\u00f6glichen wirtschaftlichen Ver\u00adwertern wie Life-Science-Unternehmen und Technologie-Provider in der Health IT, aber auch Kranken\u00adkassen im Fokus hat. Dadurch wird ein vollkommen neues Marktsegment in einem dynamischen und schnell wachsenden Markt geschaffen, in dem sich Fraunhofer fr\u00fchzeitig positionieren kann.<\/p>\n<p>Das zu entwickelnde digitale Patientenmodell soll prototypisch am Beispiel chronisch entz\u00fcndlicher Darmerkrankungen (CED) sowie onkologischer Erkrankungen evaluiert und implementiert werden. Beide Diagnosen sind aufgrund der langwierigen Therapie bzw. der hohen Behandlungskosten als besonders kostenintensiv einzustufen. Die Vision von MED\u00b2ICIN ist ein <em>digitales Patientenmodell<\/em>, das von \u00c4rzten genutzt wird, um patienten\u00adspezifische Daten einzugeben unddiese einer auf umfangreichem Kohortenwissen, klinischen Leitlinien und gesundheits\u00f6konomischen Modellen basierten Analyse zuzuf\u00fchren. \u00c4rzte erhalten eine datengest\u00fctzte Entscheidungsunterst\u00fctzung, die die individuell beste Therapie bei gleichzeitiger kosteneffizienter Versorgung anstrebt. Durch menschzentriertes und nutzergerechtes Interaction-Design wird sichergestellt, dass die Handhabung der Daten und der Analyseergebnisse auf die jeweiligen Anwender zugeschnitten ist.<\/p>\n<p>Die wissenschaftlich exzellenten, interdisziplin\u00e4ren Kompetenzen der sieben beteiligten Fraunhofer-Institute bieten einzigartige Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung eines solchen digitalen Patientenmodells. Neben dem technologischen Know-how \u2013 vor allem in den Bereichen KI und Machine Learning, Wissensextraktion und -modellierung, Datenmanagement und -visualisierung \u2013 beinhalteten diese insbesondere auch die notwendige Expertise zu klinischen Rahmenbedingungen und Leitlinien sowie translationaler Medizin.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Zwillinge sind in vielen Branchen g\u00e4ngige Praxis. Die Entwicklung eines digitalen Patientenmodells kann die Gesundheitsbranche von Grund auf revolutionieren. Digitale Innovationen in die gesamte Behandlungskette einzubinden, verbessert nicht nur die Patientenversorgung, sondern macht eine gezielte und wirksame Behandlung effizienter und damit kosteng\u00fcnstiger.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":115,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[],"coauthors":[3],"class_list":["post-1","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ueber-das-gesamtprojekt"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":98,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1\/revisions\/98"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/115"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1"},{"taxonomy":"author","embeddable":true,"href":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-json\/wp\/v2\/coauthors?post=1"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}