{"id":2,"date":"2018-11-05T12:32:25","date_gmt":"2018-11-05T11:32:25","guid":{"rendered":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/?page_id=2"},"modified":"2023-01-16T12:15:44","modified_gmt":"2023-01-16T11:15:44","slug":"ueber-das-projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/ueber-das-projekt\/","title":{"rendered":"\u00dcber das Projekt"},"content":{"rendered":"<h1>Fraunhofer-Leitprojekt MED\u00b2ICIN<\/h1>\n<h3><strong>Medizinische Daten als Basis f\u00fcr individuelle Behandlung und intelligentes Kostenmanagement<\/strong><\/h3>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Per Klick zur richtigen Pr\u00e4vention, Diagnose und Therapie: Das ist die Vision des Leitprojekts \u201eMED\u00b2ICIN\u201c. Digitale Zwillinge sind in vielen Branchen g\u00e4ngige Praxis. Die Entwicklung eines digitalen Patientenmodells kann die Gesundheitsbranche von Grund auf revolutionieren. Digitale Innovationen in die gesamte Behandlungskette einzubinden, verbessert nicht nur die Patientenversorgung, sondern macht eine gezielte und wirksame Behandlung effizienter und damit kosteng\u00fcnstiger. <\/em><\/p>\n<figure id=\"attachment_39\" aria-describedby=\"caption-attachment-39\" style=\"width: 748px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-post-header wp-image-39\" src=\"https:\/\/websites.fraunhofer.de\/med2icin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Collage_\u00a9Elnur-Fotolia_Fraunhofer-IGD_v3_kleiner-748x375.jpg\" alt=\"\" width=\"748\" height=\"375\"><figcaption id=\"caption-attachment-39\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Elnur-Fotolia_Fraunhofer IGD<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u00dcbergeordnetes Ziel des Leitprojekts MED\u00b2ICIN ist die Schaffung eines ganzheitlichen digitalen Patientenmodells durch die B\u00fcndelung aller vorliegenden Informationen eines Menschen. Bisher zeitlich und r\u00e4umlich getrennt voneinander vorhandene Daten in unterschiedlichsten Systemen \u2013 als analoge Patientenakten oder hochaufl\u00f6sende CT-Bilder \u2013 sollen zu einem digitalen Abbild zusammengef\u00fchrt werden. Damit lassen sich sowohl enorme Verbes\u00adserungspotenziale f\u00fcr die Behandlung von Einzelpersonen als auch effizienter Einsatz von Gesundheitsausgaben im Kontext der gesamten Gesellschaft erreichen.<\/p>\n<p>Ein intelligenterer Einsatz der zur Verf\u00fcgung stehenden Mittel&nbsp;im Gesundheitsbereich erfordert technologiegetriebene Innovationen f\u00fcr eine effektivere Pr\u00e4vention, Diagnostik, Therapie und Versorgung. Es gibt erste Ans\u00e4tze, die \u00bbhumanen Daten\u00ab der Medizin zum Wohle des Patienten einzusetzen und sowohl dem Erkenntnisgewinn in der Forschung als auch einer Effektivit\u00e4tssteigerung in der Versorgung zukommen zu lassen. \u00dcber existierende Ans\u00e4tze im Bereich der elektronischen Patientenakte oder die Funktionalit\u00e4ten von IBM Watson geht das Fraunhofer-Leitprojekt deutlich hinaus. Eine da\u00adtenschutzkonforme Zusammenf\u00fchrung Individuen-bezogener Gesundheits- und Krankheitsdaten und deren intelligente Analyse l\u00e4sst eine vollkommen neuartige L\u00f6sung entstehen. Neben direkten Anwendern (\u00c4rzten, Krankenh\u00e4usern, Patienten, Forschungsinstitutionen) hat diese auch eine Reihe von m\u00f6glichen wirtschaftlichen Ver\u00adwertern (Life-Science-Unternehmen, Technologie-Provider in der Health IT, Kranken\u00adkassen) im Fokus.<\/p>\n<p>Sieben Fraunhofer-Institute haben sich zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen, um sich dieser Aufgabe zu stellen. Die wissenschaftlich exzellenten, interdisziplin\u00e4ren Kompetenzen bieten einzigartige Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung eines solchen digitalen Patientenmodells. Umfangreiches technologisches Know-How in den Bereichen k\u00fcnstliche Intelligenz und Machine Learning, Wissensextraktion und -modellierung sowie Datenmanagement und -visualisierung wird erg\u00e4nzt durch die notwendige Expertise zu klinischen Rahmenbedingungen und Leitlinien sowie Translationaler Medizin.<\/p>\n<p>Das zu entwickelnde digitale Patientenmodell soll prototypisch am Beispiel chronisch entz\u00fcndlicher Darmerkrankungen (CED) sowie onkologischer Erkrankungen evaluiert und implementiert werden. Beide Diagnosen werden aufgrund der langwierigen Therapie bzw. der hohen Behandlungskosten als besonders kostenintensiv eingestuft. Die Vision von MED\u00b2ICIN ist ein <em>digitales Patientenmodell: <\/em>\u00c4rzte geben patienten\u00adspezifische Daten ein und f\u00fchren diese einer auf umfangreichem Kohortenwissen, klinischen Leitlinien und gesundheits\u00f6konomischen Modellen basierten Analyse zu. Ergebnis ist eine datengest\u00fctzte Entscheidungshilfe, die die individuell beste Therapie bei gleichzeitiger kosteneffizienten Versorgung anstrebt. Dabei soll sichergestellt sein, dass durch nutzergerechtes Interaction-Design die Handhabung der Daten und der Analyseergebnisse auf die jeweiligen Anwender zugeschnitten und leicht in dessen Arbeitsalltag integrierbar ist.<\/p>\n<p>Das Leitprojekt startete im Oktober 2018 und ist auf vier Jahre angelegt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fraunhofer-Leitprojekt MED\u00b2ICIN Medizinische Daten als Basis f\u00fcr individuelle Behandlung und intelligentes Kostenmanagement &nbsp; Per Klick zur richtigen Pr\u00e4vention, Diagnose und Therapie: Das ist die Vision des Leitprojekts \u201eMED\u00b2ICIN\u201c. Digitale Zwillinge sind in vielen Branchen g\u00e4ngige Praxis. 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