Virtueller Stakeholder-Workshop

Zusammen mit der Wirtschaftsförderung und Standortentwicklung Rheinfelden (Baden) GmbH wird aktuell ein Termin für den nächsten virtuellen Workshop gesucht. Geplant ist die lokalen Stakeholder über die aktuellen Resultate des Projektes und mögliche Ansätze zur Modellierungs zu informieren. Dabei ist angestrebt im Austausch Schwerpunkte und Bedarfe an den aktuellen Entwicklungen zu spiegeln.

Aktuell wird ein Termin Ende April favorisiert. Dazu ist das Projektteam intern in Abstimmung. Der Termin wird mit ausreichend Vorlauf den lokalen Stakeholdern bekannt gegeben. Zur Vorbereitung erhalten die Stakeholder eine Unterlage.

Michael Hertwig (c) Fraunhofer IAO
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Michael Hertwig
Fraunhofer IAO
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michael.hertwig@iao.fraunhofer.de

Erstes Treffen des Expertenbeirats am 3.11.2020

Erstmalig hat sich der Expertenbeirat zusammengefunden. Ein wichtiges Anliegen des Projektteams ist es Zwischenergebnisse gemeinsam zu diskutieren. Die Perspektive von nicht direkt am Projektbeteiligten ist für dei Ausrichtung und Konkretisierung wertvoll. Aus diesem Grund haben wir am 3.11.2020 erstmals zum Expertenbeirat eingeladen. Aufgrund der Aktuellen Rahmenbedingungen ist es nocht gelungen, sich physisch zu treffen. Doch auch die virtuelle Sitzung hatte ausreichend Raum für Diskussion, Impulse und Gedanken gelassen. Wir sind sehr dankbar für die Beteiligung der Experten und freuen uns auf das nächste Treffen in 2021.

Es ist gelungen eine illustre Runde an Experten aus dem Bereich Forschung, Lehre und Verwaltung zu gewinnen. Toll war ebenfalls die Verteilung der Experten über Baden-Württemberg.

Nach einer Vorstellung der Ergebnisse aus der voran gegangenen Phase, auf der sich das aktuelle Projekt abstützt, wurde das aktuelle Projekt vorgestellt. Erstmals wurde neben den Projektzielen und der zeitlichen Planung auch ein Einblick in aktuelle Ergebnisse gegeben.

Auf dieser Basis wurde mir den Experten die Diskussion geführt. Dabei wurden sehr spannende Impulse aus der Experten-Community in die weitere Entwicklung mitgegeben. Jede Expertise beleuchtete dabei spezifische Besonderheiten. So wurden regionale Aspekte für die Demonstrator-Erprobung ebenso beleuchtet, wie ganz generelle Aspekte der Modellierung und Abhängigkeiten.

Besonders freut uns, dass alle Experten von der guten Vorbereitung und offenen Diskussion angetan waren. Alle fühlten sich willkommen und freuen sich auf die Fortsetzung des Austausches.

Der nächste Termin wird im Januar gefunden. Insbesondere die aktuelle Situation mit der Corona-Pandemie macht es schwierig die Planung des nächsten Event so frühzeitig valide durchzuführen.

Sie haben Interesse ebenfalls als Experte aktiv zu werden, sprechen Sie uns an.

Virtuelles Konsortialmeeting – 7. Juli 2020

Das Konsortialmeeting ist in einem kooperativen Fördervorhaben ein wichtiger Meilenstein, um die in den Arbeitspaketen geleistete Arbeit zu reviewen oder im kompletten Projektteam an Themen zu arbeiten. Aufgrund der Corona-Pandemie sowie der damit einhergehenden Einschränkungen entschied sich das Projektteam dieses Meeting virtuell stattfinden zu lassen. 

Das virtuelle Treffen wurde auch zweigeteilt. Ein Arbeitstreffen, bei dem in virtuellen Workshop-Formaten an den Arbeitsthemen gearbeitet wurde. Zusätzlich gab es ein Austauschmeeting, zu dem auch Vertreter des Ministeriums und des Projekträgers eingeladen waren. 

Besprechungspunkte beim Konsortialmeeting 

Entwicklung konkreter Anwendungsszenarien 

Der Demonstrator soll konkret dazu dienen bei der Entwicklung eines Industriestandortes zu unterstützen. Dazu ist neben den reinen technischen Anforderungen auch die Nutzung zu klären. Selbstverständlich sind die Aspekte die Nutzung und Anwendung betreffend ebenfalls in Anforderungen zu überführen. Trotzdem ist es wichtig im Projektteam ein vertiefendes Verständnis über die Situation und mögliche Betrachter oder Nutzer im Klaren zu sein.  

Detaillierung der Informationsumfänge zu Maßnahmen 

Die Ultraeffizienz-Maßnahmen müssen, um im Demonstrator einen Mehrwert zu bieten, mit ausreichend Informationen unterfüttert sein. Damit geht einher, dass die Maßnahmen entsprechend verständlich beschrieben sind, damit alle Beteiligten ein Verständnis für Maßnahme entwickeln können. Außerdem muss die Beschreibung der Maßnahmen so angelegt sein, dass damit eine Bewertung der Passbarkeit auf die Situation am Standort und die potenzielle Wirkung möglich ist. Denn nur basierend auf der Wirkung, inkl. Positive und negative Effekte sowie Wechselwirkungen erlauben den Verantwortlichen des Standorts eine belastbare Bewertung des Potenzials. 

Auch wenn keine wirtschaftlichen Potenziale im Fokus stehen, wir die Wirksamkeit gegenüber der Aufwandsverhältnisse ins Verhältnis zu setzen sein. 

Konkretisierung von Informationsumfängen von Stakeholdern 

Für die Nutzung des Demonstrators spielen insbesondere Ultraeffizienzmaßnahmen eine wichtige Rolle. Doch wie kann die Passfähigkeit der Maßnahmen geprüft und die Auswirkung sichtbar gemacht werden? Genau hier setzt dieser Workshop-Anteil an. Denn um den Stakeholder – Unternehmen am Standort, Institutionen und Einrichtungen mit Bezug zum Standort – konkrete Vorschläge unterbreiten zu können, müssen ausreichend Informationen über den Standort vorliegen. Diese Daten müssen in der Mehrheit von den Stakeholdern selbst bereitgestellt werden.  Um hier aber einen verglecihbaren Ansatz zu entwickeln, wird im Projekt für die Definition von benötigten Informationen aus 3 Perspektiven geschaut. 

  1. Welche Anforderungen haben wir durch die Anforderungserhebung mit den Stakeholdern erhalten?
  2. Welche Informationen werden zur Bewertung der Ultraeffizienz-Maßnahmen benötigt?
  3. Wo kann das entwickelte Kennzahlengerüst aus dem Ultraeffizienzfabrik-Benchmark herangezogen werden?

Einbindung von Stakeholdern 

Das Projektteam ist klein und schlagkräftig. Hervorragend ist das Interesse lokaler Stakeholder am Projekt. Mit diesen Stakeholdern gibt es einen regen Austausch. Hier soll auf jeden Fall die Unternehmen Evonik und Energiedienst genannt werden. Für den Erfolg des Projektes wird aber die Vergrößerung der aktiven Stakeholdergruppe als wirklich bedeutender Schritt angesehen. Demnach wurde diskutiert, was können einzelnen Projektpartner bzw. Auch das Konsortium tun, um diese Verbreiterung der aktiven Stakeholder-Basis voranzutreiben. 

Es wurden durch digitales Brainstorming auf ein Portfolio unterschiedliche Perspektiven gesammelt. 
Als Ergebnis wurde der Etablierung einer Projektseite mit allen Informationen bewertet. Auf dieser Website sollen auch Informationen zur aktiven Beteiligung am Projekt eingebracht werden. Zusätzlich werden nach Abklingen von Corona auch Veranstaltungen ggf.  auch als grenzüberschreitendes Event. Weitere Aspekte, die im folgenden Ausdetailliert werden, finden sich auf der Brainstorming-Übersicht. 

Terminplan im Projekt 

Wenn Aufgaben und Fortschritte im Projekt realisiert werden, spielt aiuch immer die Organisation von zukünftigen Terminen eine wichtige Rolle. Neben internen Abstimmungen und Arbeitstreffen wurden auch Termine mit und für Projektexterne identifiziert.

Die wichtigsten Impulse sind der zeitlichen Planung zu entnehmen. 

Virtueller Anforderungsworkshop – 28.05.2020

Aufgrund der aktuellen Situation mit SARS-CoV-2 konnte der Anforderungsworkshop anders als geplant nicht physisch vor Ort durchgeführt werden. Um aber im Projekt weiter voran zu schreiten, wurde alternativ ein virtueller Workshop geplant und durchgeführt.

Großartig war die überaus positive Resonanz. Es waren 12 aktive Teilnehmer vom Standort Rheinfelden und der direkten Umgebung dabei und nutzten die Gelegenheit, um mit uns über Anforderungen zu diskutieren. Dabei kam uns das mehrstufige Vorgehen unterstützend entgegen.

Online-Fragebogen

Mittels eines kurzen Online-Fragebogens konnte erste Erkenntnisse aus der Perspektive der potenziellen Nutzer gewonnen werden. Dazu wurden verschieden Aspekte in Form von Multiple-Choice oder Bewertungsskalen erfragt. Diese Antworten waren eine Eingangsgröße für die Vorbereitung des virtuellen Workshops. Denn durch die Eingaben der potenziellen Nutzer konnte eine individualisierte Sicht aus Nutzersicht erhoben werden.

Desk-Research

Um ein vollumfängliches Bild für die Vorbereitung zu erzeugen, sind die verschiedenen Stakeholdergruppen analysiert worden. Diese wurden betrachtet hinsichtlich ihrer Position und welche Themen priorisiert für die Stakeholdergruppe wichtig ist. So konnte eine allgemeine Sichtweise mit den entsprechenden Perspektiven zusammengestellt werden. Damit erfolgte die Erstellung der zweiten Perspektive für den virtuellen Workshop.

Virtueller Workshop

Der virtuelle Workshop diente dazu die Vertreter der verschiedenen Stakeholder kennenzulernen. Nach einer kurzen Projektvorstellung wurde gemeinsam an vorbereiteten Workshopoberflächen gearbeitet. Zuerst wurden die bereits zusammengetragenen Inhalte vorgestellt. Dies wurde dann gemeinsam diskutiert und ggf. ergänzt. Somit konnten alle Perspektiven, Ausprägungen und Priorisierungen erhoben werden.

Die Ergebnisse wurden final dokumentiert und allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt.